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Stiftung UGK

der soziale Arm der Fedecocagua - zur Zeit inaktiv

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Bericht nach der Reise 2023

Zusammenfassung der Resultate

 

Ich lernte die Fedecocagua 1998 kennen. Von diesem Jahr an begleitete ich Techniker auf ihren Touren zu den Kooperativen. Was für ein Unterschied zwischen der Situation damals und heute! Es gibt mehr Wohlstand, eine positive Entwicklung, was die Beteiligung von Frauen in allen Rollen, Verbesserungen in den Bereichen Bildung und Gesundheit sowie den umweltbewussten Unterhalt der Kaffeeplantagen anbelangt. Diese sehen oft wie ein Naturreservat aus und sind dabei sehr produktiv.

Bei der Durchführung der Projekte erwarten wir von den Begünstigten eine Gegenleistung, entweder indem sie einen Teil der Kosten tragen, oder Arbeitszeit erbringen.  Ausserdem zeigen wir ihnen, wie wichtig für sie die Fedecocagua ist, ihr Geschäftsführer, das Personal am Hauptsitz in Guatemala Ciudad in der Verwaltung, sowie in Palín bei der Endverarbeitung des Kaffees und der Vorbereitung zum Export. Damit wird klar, was Kooperativismus bedeutet - nichts anderes als gut funktionierende Zusammenarbeit.  

Ich hatte unter anderem die Gelegenheit, an vier Generalversammlungen teilzunehmen und sah dabei, wie die Aktivitäten des letzten Jahres und die Verwaltung der Finanzen dargestellt wurden, wie auf demokratische Weise jedes Mitglied eingreifen, Fragen stellen und einen Antrag vorbringen konnte, über den dann abgestimmt wurde. Außerdem besuchte ich modernisierte Nassverarbeitungsanlagen, war bei der Einweihung einer neuen Lagerhalle dabei und besuchte zwei von unserer Stiftung ausgerüstete IT-Klassenzimmer, in denen die Jugendlichen auf die moderne Arbeitswelt vorbereitet werden. Ich kehrte sehr zufrieden nach Hause zurück, was das Ergebnis unserer Arbeit anbelangte, und war meiner Kollegin Katell und den Mitgliedern dankbar, die durch die Umsetzung der Projekte  einen weiteren Beitrag zur Entwicklung der Genossenschaft geleistet hatten.

Andererseits war - und bin - ich besorgt über die aktuelle Situation der Fedecocagua und des Namensgebers unserer Stiftung. Die hier veröffentlichten Seiten zeigen, was auf dem Spiel steht und wie viele KleinproduzentInnen mit ihren Familien unter dem Geschehen leiden.

Wir danken allen, die uns seit dem 24.3.2023 unterstützen, weil sie überzeugt sind, dass das kooperativistische Modell der Fedecocagua als Prinzip effizienter integraler Entwicklungshilfe im Interesse der Kleinproduzent:innen im Kaffeesektor Guatemalas weiterbestehen muss.

Jurik Rockenbach, Leiter ad honorem der Fundación UGK

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