
Logros 2007 - 2022

Stiftung UGK
der soziale Arm der Fedecocagua - zur Zeit inaktiv







Aktuelle Situation März 2026
José Angel, der Projektleiter, berichtet, dass in der Gruppe Gemeinschaftsbank der Kooperative La Todosanterita 31 Frauen zusammenarbeiten. 24 besitzen insgesamt 501 Hühnern, 7 mästen Schweine. Im Januar wurden 12.710 Eier vermarkteten (durchschnittlich 25 Eier pro Henne). 11.150 Eier wurden verkauft, 1.560 selbst verbraucht. Preis pro Einheit: 1,33 Quetzales. Gesamtwert: 14.829,50 Quetzales. (1 Q = 0.10 CHFR). 24 Frauen arbeiten mit Hühnern, 7 mit Schweinen.
Ein Teil des Gewinns fließt in die Gemeinschafts-Spar- und Kreditkasse der Gruppe.
Interview mit Miriam Chales, der der Administratorin der Kooperative
Erste Frage und Fazit
Wir beginnen mit einer einfachen Frage: Hat das Wetter die Ernte 2026 begünstigt? Gab es spürbare Auswirkungen des Klimawandels?
"Das Wetter war uns wohlgesonnen; wir hatten eine gute Ernte. Es gab weder Dürre noch Regenzeiten. Der Kaffee reifte also im optimalen Moment. Und die Menge ist immer noch annähernd gleich, weil es immer noch dieselben Mitglieder und dieselben Anbauflächen sind."
…
Letzte Frage… In Europa werden wir täglich pessimistischer, und immer mehr Menschen leiden unter Depressionen, Gleichgültigkeit und gesundheitlichen Problemen. Mich würde interessieren: Wie ist die allgemeine Stimmung in Tuiboch? Wie beurteilen die Menschen die aktuelle Lage? Ist das ein Gesprächsthema, sprechen sie über das Weltgeschehen?
"Tuiboch ist nicht der einzige Ort auf der Welt, klar interessieren wir uns für das, was in der Welt geschieht. Die Menschen sind weiterhin aktiv und fleißig. Sie sind sich der Bedeutung der Schulbildung ihrer Kinder immer bewusster., auch der Chancengleichheit der Geschlechter. An der Schule neben der Kooperative gibt es jetzt verschiedene Kurse. Ich sehe viele Mädchen, die daran teilnehmen und lernen. Das ist ein gutes Zeichen, dass unsere Leute Fortschritte machen. Viele unserer Landsleute sind früher in andere Länder gegangen, um ein besseres Leben zu suchen. Jetzt konzentrieren sie sich auf ihre Felder, weil die Straßen für Migranten gefährlich sind und in den USA Massenabschiebungen stattfinden. Die Menschen arbeiten, sie sind sich der Lage bewusst und suchen ständig nach Wegen zur Weiterentwicklung, um nicht in der Krise unterzugehen. Gott sei Dank geht es uns gut. Wenn die Menschen in Todos Santos auf Hindernisse stoßen, suchen sie nach einem Ausweg. Und wenn es an etwas mangelt, suchen sie nach Möglichkeiten, härter zu arbeiten, sie stehen eben früher auf, um sich weiterzuentwickeln und ihre Bedürfnisse zu decken. Unsere Leute kämpfen."